Die Borkenkäfer fressen sich buchstäblich durch den Fichtenwald und hinterlassen hunderte absterbende Fichten. Das Ausmass der Schäden ist extrem. Ganze Fichtenbestände verschwinden und mit dieser trockenen, warmen Witterung ist noch kein Ende in Aussicht. Förster und Waldbesitzer sind am Verzweifeln. Es liegt noch Rundholz vom vergangenen Sturmschaden "Burglind" im Wald und die Sägewerke können zurzeit nicht soviel käferbefallenes Fichtenholz aus dem Wald abtransportieren. Die Preise für das Holz sind gesunken und decken kaum die Holzerntekosten. 

Im Forstrevier Neunforn-Uesslingen transportieren wir deshalb sämtliches Fichtenholz auf ein Zwischenlager weit entfernt vom nächsten Fichtenwald und hoffen, dass sich die Holzmarktsituation bis in einigen Wochen beruhigt hat. Dann soll das Käferholz ab dem Zwischenlager, hoffentlich zu angemessenen Preisen verkauft werden. Helfen Sie mit, diese Situation zu verbessern, indem Sie ausdrücklich solches Käferholz für ihren Bau beim Zimmermann oder Säger verlangen. Das Holz kann leichte Verfärbungen aufweisen, ist aber einwandfrei.

Die Waldbesitzer sind ratlos und müssen mit grossen finanziellen Einbussen rechnen   Kleiner Borkenkäfer - grosse Schäden